Martina in Korea Ein Jahr an der Dongseo University in Busan!!!

17Mai/110

NEUER BLOG

Wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, hab ich schon ewig nichts mehr hier reingeschrieben. Es hat einfach keinen Spaß mehr gemacht eine halbe Ewigkeit zu brauchen, bis man hier seine Bilder justiert hat.

Ich habe heute eine Alternative gefunden. Ich brauche noch ein wenig Zeit um alles von hier nach drüben zu bringen, aber die Neuigkeiten gibts auf jedenfall nur noch auf dem anderen Blog und zwar

LINK - HIER - Link

NEUER BLOG!!!

Auf Link klicken!!

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
30Jan/110

Busan–>Jeju–>Seoul Rundreise

Am 3.Januar gings vom Gimpo-Airport in Busan los in Richtung Süden auf die Insel Jeju. Sie ist in Korea vorallem als Honeymoon-Island bekannt (also für die Flitterwochen). Im Sommer soll es dort sehr überfüllt sein und die beste Reisezeit soll daher eher der Frühling oder Herbst sein. Aber wir waren im Winter dort =)! Die Ganze Reiseroute könnt ihr euch in Google-Maps genauer anschauen, falls es euch interessiert:

Google-Maps-Link für unsere Jeju-Rundreise

Ansonsten hier unsere Stops:

1. Busan

2. Insel Jeju

a.       Jeju-City

b.      Hallim-Park

c.       Seogwipo

d.      Seongsan-City

e.      Manjanggul

f.        Jeju City

3. Seoul

4.       Fürn Spüli: Istanbul(bzw.Nürnberg) und für mich: Busan

1. Busan und 2. Insel Jeju

Mit dem Flug hat alles wunderbar geklappt, nach einer Stunde waren wir pünktlich zur Mittagszeit in (a) Jeju-City. Nachdem wir das ganze Reisegepäck vom Spüli bei einer Gepäckabgabe am Flughafen für die nächsten Tage abgegeben haben und wir uns Infozettel über den Busverkehr geholt haben, sind wir auch gleich in den nächsten Bus gestiegen. Eigentlich sollte der Bus uns in die Nähe des Hafens und somit auch gleich in die Nähe der von uns ausgewählten Motels fahren. Blöderweise fährt diese Busnummer zweimal innerhalb einer Rundfahrt am Flughafen vorbei, sodass wir irgendwann mitten im Nirgendwo an einer Bushalteendstation gelandet sind und kein weiterer Bus mehr zurückgefahren ist. Wir sind also im Schnee (ja da gabs im Gegensatz zu Busan Schnee) wieder in die andere Richtung gelaufen und haben nach ner ganzen Weile ein Taxi zu unserem eigentlich gewünschten Ort genommen. Beim Zwischenstopp im Mc haben wir dann auch schon unser Motel von weitem gesehen. Für 40000Won war das fürs erste auch ok, wir hatten Internet und Fernsehn. Außerdem war unser Computer auf so einem kleinen Tisch, mit Stuhl plus Lehne ohne Füße. Find das in Korea immer ganz lustig was die teilweise für Konstruktionen haben =). Aber ich finds bequem.

Wir haben uns im eisigen Wind den Hafen angeschaut und sind über eine ganz hübsche kleine Schlucht bis hin zum Drachenfelsen gelaufen. Bis wir dort waren, wars schon dunkel, sodass der Drachenfelsen in der Beleuchtung ganz gut aussah.

bei der Schlucht
bei der Schlucht
Brücke über die Schlucht
Brücke über die Schlucht

Am nächsten Tag haben wir uns dazu entschieden den berühmten „Penis-Park“ in Jeju-City anzuschauen. Zuerst hat der Taxifahrer nicht so ganz gewusst wo wir hinwollen, bis er dann auf der Telefonnummer kurz angerufen hat, die wir uns von diesem Park aufgeschrieben hatten und schon waren wir auch da. War auf jedenfall mal lustig da durchzulaufen. Sieht man ja auf den Fotos besser ;-) . Nach einem kurzem Aufenthalt bei einem alten Koreaner in seiner Hütte und einem Instantkaffe und vielen geschenkten Mandarinen (wo Spüli diese echten Steinfiguren gekauft hat, weil er sonst ein schlechtes Gewissen gehabt hätte;-) ), wollten wir eigentlich noch die Ghost-Road entlang fahren. Der Taxifahrer hat das allerdings nicht so ganz gecheckt hab ich das Gefühl gehabt. Irgendwie hat er versucht in die falsche Richtung ohne Gas zu fahren. Also diese Straße sieht  so aus, als ob sie Bergauf gehen würde, obwohl es Bergab geht. CIMG1660

CIMG1670Palme im Schnee
CIMG1677
Weitere Statue im Penispark
nackte Frau im Schnee *g*
nackte Frau im Schnee *g*

Daraufhin sind wir direkt zum Busterminal gefahren um von dort mit dem Bus zum (b)Hallim Park zu fahren.

Hallim Park stand im Lonely Planet beschrieben als Klein-Jeju. Hier bekommt man quasi von allem ein bisschen etwas zu sehen. Auch zwei Lava Tubes waren mit im Park. Aber zuerst haben wir einen unglaublich leckeren gegrillten salzigen Fisch zusammen gegessen. Dazu gabs wie immer eine Suppe und viele Sidedishes. Nachdem wir uns abwechselnd am Ofen aufgewärmt hatten sind wir durch den riesigen Park gelaufen. In den Lava Röhren war typisch koreanisch eine Stelle mit kompletter Weihnachtsbeleuchtung plus Rentiere und Happy New Year Banner. Neben Gewächshäusern und vielen, vielen Palmen im Außenbereich gab es auch Tiere, einen Bonsaigarten, typische koreanische Häuser und natürlich die Steinfiguren. Nach vielem Rumgeirre haben wir dann mit Hilfe einer koreanischen Schulklasse (denen wir heimlich gefolgt sind) doch den Ausgang gefunden und sind mit dem Bus am gleichen Tag noch weiter nach c) Seogwipo gefahren.

Dort hatten wir ein Motel mit Jacuzzi (welches leider nicht so ganz funktionierte). Mit echtem Camenbert und Wein konnten wir den Abend auch noch richtig genießen. Die Aussicht von unserem Balkon war außerdem auch super. Am nächsten Tag sind wir die zwei Wasserfälle besuchen gegangen. Zuerst Jeongbang Pokpo, angeblich der einzige Wasserfall Asiens der direkt ins Meer stürzt. Er ist 50 Meter hoch gewesen und 8 Meter breit. Das Wetter war an diesem Tag total schön und wir konnten sogar ohne Jacke rumlaufen. Während wir zu dem zweiten Wasserfall gelaufen sind wurde ich von ein paar Koreanern aufgehalten und wir mussten beide frischen rohen Fisch mit ihnen essen und natürlich Soju trinken. Cheonjiyeon Pokpo hieß der zweite Wasserfall, der auch sehr schön anzusehen war und in einem Fluss mit vielen großen Enten und Kois stürzte. Außerdem kann man zu dieser Jahreszeit überall Mandarinenbäume sehen (natürlich mit reifen Mandarinen). Vom Wasserfall aus sind wir dann mit Taxi und Bus nach d) Seongsan-City gefahren.

Dort haben wir noch am gleichen Tag den Vulkan Ilchulbong bestiegen und sind danach auch direkt ins Motel. Am nächsten Tag sind wir nach der Busfahrt zu den längsten Lavatubes e)Manjanggul gelaufen. Auf dem Weg haben wir in einem Labyrinth (Matze Park) zwischengestoppt, um unser Glück zu versuchen. War gar nicht so einfach wieder herauszukommen…wir haben glaub ich eine halbe Stunde gebraucht.

Mit dem Bus ging es anschließend wieder nach f)Jeju-City und mit dem Flugzeug nach Seoul.

3.Seoul

In Seoul angekommen mussten wir uns zuerst ein Motel suchen. In der Ubahn trafen wir auf eine Gruppe von Koreanern die in den Ubahngängen gesungen haben. Das klang so unglaublich gut, besser als die Original Lieder. Leider war ich zu kaputt um ein Video zu drehen. In der Nähe der Ehwa Frauen-Universität gab es zwar keine ganz billigen Hotels, aber fürs erste hatten wir ein Zimmer. Was in Seoul auffällt ist die unglaubliche Hilfsbereitschaft und außerdem das bessere englische Sprachverständnis. Bei der Motelsuche ist mit uns ein Koreaner bestimmt eine viertel Stunde umhergelaufen und hat uns dann in unser Motel gebracht und mit der Koreanerin einen Preis ausgehandelt. Nach einer heißen Dusche sind wir noch etwas trinken gegangen…dort habe ich endlich mal wieder einen richtig leckeren Pina Colada getrunken. In Seoul gibt es viel mehr europäische Lokale, sodass ich sogar eine  Art Breze kaufen konnte. Sie hat auch so ähnlich geschmeckt, nur war sie sehr fettig.

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
18Jan/110

Silvester in Busan

CIMG1574

Hubschrauber

Am 31.Dezember hatten die ICEA Leute wieder was mit uns geplant. Das heißt, sie haben eine Hütte auf einem Berg in Busan gemietet. Los gehen sollte es schon um 15 Uhr, was angesichts dessen, dass wir bis zum Sonnenaufgang am 1.Januar wachbleiben wollten, sehr, sehr lang ist. Da Spüli und ich sowieso noch andere Sachen machen wollten, haben wir uns entschieden mit der Ubahn und dem Taxi nachzukommen. Während ich mich im Wohnheimszimmer am Abend fertig gemacht habe, bin ich dann natürlich blöderweise gegen den Plastikstuhl, der fast mitten im Zimmer Stand gelaufen. Hatte mir den kleinen Zeh gebrochen. Was nicht besonders von Vorteil war, weil, wie ich später herausfand, eine halbstündige steile Wanderung zum Berggipfel vor Sonnenaufgang bevorstand. Aber erstmal sind wir zur Ubahn gelaufen (ich gehumpelt) und haben vor der Taxi-Fahrt noch einen Family-Mart besucht um etwas vorzutrinken. Anscheinend waren inzwischen Taxis ziemlich rar…aber ohne komplett zu erfrieren haben wir uns doch eins ergattern können. Als wir endlich im warmen Taxi  waren, galt es als nächstes die schwierige Aufgabe zu lösen, dem Taxi Fahrer beizubringen wo denn diese Hütte auf diesem einem Berg in Busan liegt. Wir hatten keine Ahnung. Mein Handy hatte kaum mehr Akku und abgesehen davon sowieso kein Geld mehr zum telefonieren. Deswegen haben wir noch schnell die koreanischen Nummern von meinem Handy auf Spülis gespeichert und er hat dann total überteuert von seinem deutschen Handy jemanden von der Hütte angerufen. Nach längerem Gespräch gings los in die Pampa und ganz weit Berg auf. Irgendwann waren wir in den verwinkeltsten  Gassen und der Taxi Fahrer ist kurz ausgestiegen um eine Koreanerin nach dem Weg zu fragen. Wir waren quasi schon da. Voller Silvesterpartystimmung laufen wir also frohen Gemüts in das Häusschen wo die anderen feiern sollten.

CIMG1555

Naja sie lagen alle mit Decken auf den Boden und haben irgendwas auf Zettel geschrieben (war der erste Eindruck). Es gab keine Musik und Getränke konnte man auch nicht entdecken. Bis 24 Uhr war es nur noch eine knappe Stunde, die wir dann recht schnell (auch mit entdeckten Getränken) verbrachten. Mitternacht sind die deutschen natürlich alle nach draußen in die Eiseskälte und wir haben angestoßen plus ein paar Minifeuerwerke losgelassen. Von den Koreaner ist fast keiner mit raus, die kennen wohl nur den Sonnenaufgang als neues Jahr. Allgemein gibts n Korea auch kein Feuerwerk so wie man das von uns daheim gewohnt ist. Es soll wohl irgendwo in Busan ein kleines gegeben haben, aber sicher ist das nicht.

Trotzdem wars noch ganz schön in der Hütte, aber wir sind vor Sonnenaufgang noch mit dem Taxi in letzter Minute zum Haeundae Strand gefahren (war mit meinem Fuß auf jedenfall die beste Entscheidung). War soo schön am Meer mit der Musik und den tausend Luftballons die losgelassen wurden sobald der Countdown zum neuen Jahr abgelaufen war (7.35 Uhr). Außerdem gabs sogar eine Hubschrauberaktion vor der Sonnenaufgangsszene. Bevor wir dann aber ganz erfroren wären haben wir uns danach in ein koreanisches Restaurant gesetzt, heißes Dolsotbibimbab gegessen und dann ab nach Hause ins Bett =).

CIMG1584CIMG1576

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
15Jan/110

Weihnachten

Am 24.Dezember wurden wir von Prof. Cho zu ihm nach Hause eingeladen. Nachdem ich mich in mein Geschenkkleid gewickelt habe und wir (Spüli und ich) beim Home Plus in letzter Minute die Sachen für die Feuerzangenbowle gekauft hatten wollten wir mit dem Taxi nach Haeundae. Normalerweise dauert die Fahrt ca. 25 Minuten, aber bei uns war natürlich Feierabendverkehr und ich hatte etwas Angst, dass wir da nie mehr ankommen. Aber letztendlich hat doch alles geklappt und wir sind um kurz nach 7 zusammen mit den Ubahnfahrern beim Prof. Cho angekommen. Begrüßt wurden wir im Jogginganzug (da hab ich mich mit meinem Kleid gleich wohl gefühlt;-) ). Es gab super leckere Ente, ganze viele koreanische und indische Sachen und vorallem auch Schnittkäse. Nachdem wir uns dann alle Kugelrund gegessen hatten, gabs unsere selbstgemacht Feuerzangenbowle, die natürlich auch super lecker war.

Am 25. Dezember wollten wir im Wohnheim Weihnachten feiern (für Koreaner das eigentliche Weihnachtsfest, also wie in Amerika). Wir haben dann in unserer super hübschen Küche zusammen mit Russen und Japanern verschiedene Gerichte zubereitet und dann alles zusammen gegessen. Eigentlich gings eher so…warten, warten, warten, bis endlich alle an den kleinen Tischen Platz gefunden haben

und dann: Auf die Plätze fertig …. LOS. Und das Essen war weg ;-) .

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
15Jan/110

Jeonju und Jinju

Ist zwar schon etwas her, aber vor Weihnachten war ich zusammen mit dem Spüli in Jeonju und kurz in Jinju:


Jeonjo und Jinju auf einer Karte anzeigen

CIMG1244

Bibimbab

Wir wurden von einem Arbeitskollegen vom Spüli gefragt ob wir nicht übers Wochenende mit ihnen dort hinfahren wollen (Jeonju ist die Heimatstadt von Jae Young’s Frau). Von Busan aus kommt man ganz leicht mit Expressbussen von einer Stadt in die andere. Man kauft sich ein Ticket am Terminal (in Sasang nicht weit von uns) und dann geht’s auch schon los. Glaub wir haben ca. 3,5 h gebraucht und wurden dann vom Jea Young mit dem Auto am Busterminal abgeholt. Von dort sind wir erstmal mit seiner ganzen Familie und Freunden  Mittagessen gegangen. Es gab natürlich Bibimbab, das Reisgericht mit vielen verschiedenen Gemüse und scharfer Soße kommt nämlich ursprünglich aus Jeonju. Ich hab Bibimbab auch in Busan schon oft gegessen, eigentlich sogar sehr oft, aber es ist kein Vergleich zu dem in Jeonju. Es gibt viel, viel mehr Zutaten (kostet aber auch dementsprechend mehr ;-) ).

CIMG1249

im Teehaus (Jea-Young, seine Frau und dessen Freundin)

Nach dem Essen sind wir in ein Teehaus gefahren. In Korea gibt es ja sehr viele Teehäuser, die meistens sehr gemütlich und warm sind. Ich kann mich mit dem Tee leider nicht zu ganz anfreunden, ich finde, die haben eher weniger Geschmack, aber vielleicht hab ich auch noch nicht die richtigen getrunken.

Anschließend wurden wir zu unserem „korean traditional house“ gebracht. Diese Übernachtungsmöglichkeit hat uns Jea Young reserviert. Es lag direkt im Hanok Village wo es über 800 traditionelle koreanische Häuser gibt. Dementsprechend teuer war wohl auch unser Zimmer.  Traditionell musste man natürlich auf dem Boden mit Bodenheizung (koreanisch: ondol) schlafen.  Das Problem war, dass die Tür nur aus einer dünnen Holzplatte zum zuschieben bestand und deshalb die eiskalte Luft ständig reingezogen ist. Die 3x2 m große Zimmer plus kleines Klo waren direkt nebeneinander angeordnet und ebenfalls nur durch eine Holzplatte getrennt. Mit neu gekauftem Heizlüfter von Home Plus haben wir die Nacht von unten schwitzend und oben frierend aber gut überstanden ;-) . Ist wohl eher etwas für den Sommer.

CIMG1298

Hanok Village im Hintergrund

Nachdem wir uns das Hanok Village etwas genauer angesehen haben und wir Stundenlang versucht haben den Busterminal zu Fuß wieder zu erreichen wurden wir von Jea Young an einem anderen Terminal mit dem Auto abgeholt und wir sind mit seiner Familie nach Jinju gefahren (Heimatstadt von ihm selbst). Dort haben wir bei seinem Bruder zu Hause mit Großeltern usw. Samgyeopsal gegessen. Gegessen wird natürlich traditionell am Boden auf diesen kleinen Tischlein =). Zuerst essen die Männer am Tisch, während die Frauen noch alles zubereiten (ich durfte als Gast aber trotzdem mitessen). Wenn die Männer fertig sind, kommen die Frauen und essen den Rest. Das Kimchi war wirklich super lecker. Nach dem Essen sind wir mit dem Bus wieder nach Busan gefahren.

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
24Dez/101

FROHE WEIHNACHTEN!!!

Ich wünsche euch allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest =)

So schön wie daheim kann man natürlich nicht feiern, aber dafür eben anders.

Genießt endlich mal wieder weiße Weihnachten.

Und ich hoffe der Weinachtsmann bringt viele Geschenke ;-)

Hier noch ein Bildchen von mir und Spüli in der Weihnachtszeit aus Busan (mit koreanischer Flagge im Hintergrund)... ich kann nur sagen, glitzer glitzer:

weihnachten in korea

Schöne Feiertage also und falls ich in der Zwischenzeit nicht mehr zum schreiben komme:

veröffentlicht unter: Allgemein 1 Kommentar
30Nov/101

Bombardement und mein Laptop

Wie ja wahrscheinlich alle inzwischen mitbekommen haben, gibt es ein paar Auseinandersetzungen zwischen Nord und Südkorea. Da Busan allerdings ganz im Süden (naja bissl östlich) liegt betrifft uns das bisher nicht so direkt. Das sehen allerdings deutschen Professoren anders, die sich nicht mehr trauen uns zu einer Blockvorlesung zu besuchen. Ok die Flugzeuge landen alle in Seoul und das ist schon ziemlich nah an Nordkorea, aber trotzdem.


Mein größeres Problem zur Zeit ist sowieso, dass mein Laptop den Geist augegeben hat und leider nichts mehr anderes von sich gibt als drei Piepslaute. Glücklicherweise war die Cora so lieb und hat mir ihren kleinen Ersatznetbook für eine Weile geliehen. Trotzdem kann ich vorraussichtlich bis kurz vor Weihnachten keine neuen Bilder mehr online stellen. Allerdings ist eh nichs so spannendes passiert, da wir die letzten Wochen recht viel gerlent haben (Genetik).

Heute gehts dann ans Plätzchen backen, wir sind alle gespannt was wir in unserem Minibackofen so zaubern können ;-) . Ansonsten hab ich ja auch schon einen tollen Adventskalender aus Deutschland geschickt bekommen (morgen das erste Türchen =))., der genauso wie ein paar Süßigkeiten und der Nikolaus auf meinem Drucker residieren. Im Home plus gabs sogar mini Plastik-Weihnachtsbäume. Da hab ich mir auch einen gekauft, muss ich auf jedenfall dann noch fotografieren und irgendwann online stellen.

veröffentlicht unter: Allgemein 1 Kommentar
4Nov/100

Jimjilbang – Koreanisches Badehaus

Vorgestern war ich endlich das erste mal in der Jimjilbang. Leider wollte keiner von den Mädls mit, sodass ich allein mit Martin, Tom und Kai gegangen bin. War auf alle Fälle mal sehr interessant und natürlich auch entspannend =).

Am Eingang hat jeder ein Armband mit einem Schlüssel dran bekommen, die Frauen eine andere Farbe wie die Männer. Ebenfalls war der Eingang der Frauen getrennt von dem der Männer. Also bin ich ich reingegangen und hab zum Glück eine Koreanerin vor mir gehabt, der ich erstmal alles nachgemacht hab =). Zuerst kommen kleine Schließfächer, man sucht seine Nummer und stellt nur seine Schuhe rein...dann gings einen ziemlich langen Gang voller Schließfächer weiter und es kamen große Schließfächer, also wieder seine Nummer suchen und alles ausziehen. So da war ich dann nackt dagestanden und wusst erstmal nicht wohin ;-) . Ging dann die Treppe runter, da musste man sich ein rosanes Abschrubbtuch nehmen und ist in den Duschbereich gekommen. Hier kann man sich sowohl im stehen (wie in ner normalen Dusche) als auch im Sitzen abduschen und ganz viel abschrubben. Die Koreaner sitzen da bestimmt ne viertel stunde und waschen sich, schrubben sich gegenseitig usw. Bei den Jungs gabs anscheinend auch Salz zum abrubbeln, ich hab aber keins gefunden. Außerdem sind überall Spiegel angebracht. Also da sitzen dann einfach ganz viele Koreaner auf einem Hocker und schauen sich in dem niedrig angebrachten Spiegel im sitzen an und waschen sich.  Danach kann man in verschiedene heiße und kalte Wasserbecken gehn, oder in den Whirpool, oder in die Saunas. Es gab auch einen Außenbereich. Irgendwann wollt ich mir mal den Gemeinschaftsraum anschaun, indem man mit den Männern zusammenkommt. Also musste ich erst wieder zu meinem Spind hoch, mir so eine Jimjilbang Kleidung geben lassen (sieht aus wie ein überdimensionierter hässlicher Schlafanzug) und durfte durch den anderen Gang zu dem Meeting Raum. Dort saßen einfach ganz viele Koreaner und Koreanerinnen auf einem Steinboden, man konnte sich nebenan auch etwas zu essen kaufen (was ich auch gleich gemacht hab, weil ich so hunger hatte - man läd übrigens alles auf seinen Schlüssel und braucht kein Bargeld). Hier gabs auch noch 2 etwas kühlere Saunas, wo man sich nur auf den Boden legen konnte (mit Holzkopfstütze). Außerdem einen kalten Raum bei 10°C.

Was auch noch ganz interessant war, dass man sich Zahnbürsten und alles mögliche an der Theke holen konnte, wos auch die Jimjilbang-Kleidung gab. Wenn man wieder heimwollte, konnte man die Föhns dort benutzen und sich mit verschiedenen Cremes eincremen (hat irgendwie jeder gemacht).

Zum Abschluss sind wir danach noch in die "bayrische" Bierbar gegangen und haben selbstgebrautes Bier getrunken. Dort hat eine Liveband gespielt und alle Koreaner sind total abgegangen. Es sah so aus, als ob die meisten gerade von der Arbeit gekommen sind (bzw. mit ihrer Arbeit fortgegangen sind). Also haben einfach lauter Anzugtragende Koreaner mitten in der Bar abgedreht getanzt und sind teilweise sturzbetrunken nach Hause getorkelt (sieht man hier öfter).

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
3Nov/101

Tatsachen über Koreaner 2

Essen: Wenn man Koreanern in Restaurants beim Essen zusieht fällt als erstes auf, dass sie meistens zwei Portionen bestellten (da wird man wirklich von einer Portion satt). Außerdem ist es hier höflich, wenn man schön schmatzt, wenn einem das Essen schmeckt. Das is aber so ein ganz bestimmtes Schmatzen, kann man schlecht erklären *g*. Außerdem wird man hier auch gerne mal von einem Koreaner gefüttert. Wenn man nicht genügend isst, dann wird einem z.B. beim Samyeopsal essen eine Rolle mit Fleisch gerollt und vor den Mund gehalten. Wenn Koreaner unterwegs sind, dann ist es normal, dass man sich überall hinsetzt, wo ein bisschen Wiese zu sehen ist (also auch die Alten Leute setzten sich alle auf den Boden). Im Labor wird natürlich auch gegessen. Da steht ein Reiskocher und pünktlich zur Mittagszeit wir der extra Kimchi Kühlschrank aufgemacht (ein stechender Geruch kommt einem entgegen) und es gibt Reis mit allen Sorten von Kimchi auf dem gleichen Tisch mit den Algenkulturen oder sonstigen rumstehenden Kolben. Danach wird schön Zähne geputzt und weitergearbeitet. Ansonsten kann man zu koreanischen Essen (abgesehen von den Reisgerichten) nur sagen, dass es sehr sehr viel süßes gibt. Also egal welches Brot man hier kauft, es ist meistens süß. Dagegen sind salzige Sachen eher schwierig zu finden.

Wenn Koreaner irgendwo sitzen, dann sehr oft einfach mit den Füßen auf dem Stuhl. Auch z.B. im Krankenhaus im Warteraum ziehen sie sich dann einfach mal die Schuhe aus und setzten sich mit angewinkelten Beinen (barfuß) auf die Sitzecke.

Restaurants: Ein typisches kleines koreanisches Restaurant hat einige wenige Tische, die sehr eng beieinander stehen, eine große meist bunte Tafel mit den Gerichten (also die Karte), einen Fernseher (sehr wichtig, am besten ein großer LCD-Fernseher, der ununterbrochen läuft). Auf dem Tisch ist eine Plastikbox mit den Metallstäbchen und Löffeln, die sich jeder selbstrausholt, wenn er sie braucht. Außerdem gibt’s entweder eine Klopapierrolle oder eine kleine Box mit Tüchern. Dann gibt’s entweder einen Wasserspender oder vorgefüllte Plastikbehälter mit Wasser. Man holt sich meistens seinen Metallbecher aus dem Sterilisatorschrank und füllt sich dann sein Wasser auf (kostet nichs). Nachdem man bestellt hat, bekommt man zuerst ca. 5 kleine Schälchen mit Beilagen (z.B. gelber Rettich, Kimchi, eingelegte Fischmehlteigstücke, getrocknete Fische, Algen, …) bevor dann das eigentlich bestellte Gericht kommt. Und falls es ein warmes Gericht ist, dann is es nicht nur warm, sondern sowas von heiß!! Oft bekommt man z.B. eine Suppe in einem heißen Tontopf, der dann überhaupt gar nicht abkühlt und immer noch dampft, wenn mans geschaft hat die heiße Suppe aufzuessen. Nach dem Essen geht man dann gleich bezahlen und ist weg, rumsitzen und noch was trinken gibt’s hier nicht.

Ausländer: Koreaner sind total heiß auf Ausländer, da es nicht so viele gibt. Überall wo wir langlaufen werden wir angesprochen, sofern sie auch nur ein Wort in Englisch sprechen können. So gut wie jedes kleines Kind sagt „hello“ wenn wir vorbeilaufen (ich glaub die bekommen das im Kindergarten eingetrichtert, dass sie jeden weißen begrüßen müssen). Sobald wir irgendwo sind und auch nur Hallo auf Koreanisch sagen, sind sie total begeistert. Blöderweise passierts auch manchmal, dass sie denken, dass wir koreanisch können und hören nicht mehr auf uns auf Koreanisch zuzutexten obwohl wir kein Wort verstehen. Selbst wenn wir nur lächeln und keine Antwort geben reden sie weiter und gebens nicht auf uns doch etwas verständlich zu machen. In der Uni werden wir außerdem ständig dazu missbraucht zu irgendwelchen Fotoshootings zu kommen. Meistens wollen sie die Internationalität der Uni präsentieren und deswegen müssen wir mit auf die Bilder. Das geht dann aber nicht so schnell wie man denkt, sondern wie müssen jegliche Posen austesten. z.B. ca.10 mal mit einer Koreanerin einen Weg entlanglaufen und so tun als ob es unsere beste Freundin wäre und schön lachen( für cheese verwenden sie hier übrigens Kimchiiii).

veröffentlicht unter: Allgemein 1 Kommentar
31Okt/100

Ausflug mit Global Tutoring & Halloween

Am Samstag waren wir mit den Leuten vom Global Tutoring in Suncheon auf dem "Great Festival of Namdo Food and Culture", sowie in einem Eco Park. Leider war die Busfahrt wieder dreimal länger wie der Aufenthalt, was bedeutet, dass wir von 8 uhr morgens bis 10 uhr abend nur bus gefahren sind bis auf 40 minuten auf dem Festival und 60 Minuten im Eco Park. Außerdem haben wir noch für Mittag und Abendessen je ne halbe Stunde angehalten. Die Koreaner waren nach 40 Minuten laufen aber anscheinend auch schon total K.O., sodass sie sich gefreut haben wieder in den Bus zu steigen =/.

Mittags hab ich dort Muscheln und Fisch gegessen, wobei der Fisch wirklich super war. Ansonsten wars im Eco Park wirklich sehr schön, vorallem auch wegen dem guten Wetter:

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
Ein Service von Weltreise-Info | Reiseblog anlegen | Missbrauch melden | Admin